Solactive Global Family Owned Companies Index

Erfolgsfaktor Familie als Renditebringer

 

Open End PERLES auf den Solactive Global Family Owned Companies Index

I. Ein Erfolgsmodell

Viele international erfolgreiche Unternehmen werden von engagierten Familien geführt, die sich auch für nachfolgende Generationen geschäftlichen Erfolg wünschen. Das Unternehmen welche von Familien kontrolliert werden langfristig besser abschneiden und profitabler sind, zeigt eine Studie von UBS Global Research (Quelle: "Q-Series - Why do Family-Controlled Public Companies Outperform? The Value of Disciplined Governance", 13.04.2015). Die Experten fanden ausserdem heraus, dass die Aktienkurse von Familienunternehmen weniger Schwankungen unterworfen sind als Vergleichsunternehmen aus globalen Largecap-Indizes.

II. Dem Erfolgsgeheimnis auf der Spur

Die Gründe für eine bessere Entwicklung der familienkontrollierten Unternehmen führt UBS Global Research hauptsächlich auf eine effizientere Unternehmensführung und eines disziplinierten Kostenmanagements zurück. Unternehmen in Familienhand werden langfristig orientiert geführt und nicht auf Quartalszahlen hin optimiert. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die stringente Nachfolgeregelung. Im Durchschnitt ist bei den 500 grössten Familienunternehmen der Welt bereits die vierte Generation am Ruder – das schafft Vertrauen für die Zukunft.

III. Die stillen Stars in einem Paket

Auch die Universität St. Gallen beschäftigt sich intensiv mit dem Thema und unterhält hierfür eigens ein Forschungs- und Lehrzentrum. Zusammen mit der Beratungsgesellschaft Ernst & Young lancierten die St. Galler Wirtschaftsforscher den Global Family Business Index, welcher die 500 umsatzstärksten Familienunternehmen der Welt umfasst. Sie unterscheiden zwischen Unternehmen mit und ohne Börsenkotierung. Im ersten Fall müssen mindestens 32 Prozent der Stimmrechte in der Hand einer Familie liegen, um als Familienbetrieb zu gelten. In der Schweiz erfüllen beispielsweise der Pharmariese Roche, der Logistikspezialist Kühne + Nagel und der Industriekonzern Schindler Holding diese Kriterien. Auch in anderen Ländern sitzen internationale Grossunternehmen, die in fester Familienhand sind. Hierzu gehören beispielsweise Axel Springer, Beiersdorf und Henkel aus Deutschland, H&M aus Schweden, oder Ford Motor, Hyatt Hotels und Wal-Mart aus den USA.

  • Chancen & Risiken