Electric Car Beneficiaries Basket

An aussichtsreichen Zulieferern der E-Car-Industrie partizipieren

 

PERLES auf den Electric Car Beneficiaries Basket

Eine Branche unter Spannung

Der disruptive Wandel hat inzwischen auch die Automobilindustrie erfasst. Vor allem die E-Mobilität sowie Fahrerassistenzsysteme sorgen für eine nachhaltige Transformation des Sektors. An der Evolution vom herkömmlichen Verbrennungsmotor zum Stromanschluss bis hin zur selbstfahrenden Karosse sind zahlreiche Unternehmen beteiligt. Neben den klassischen Herstellern treiben insbesondere die Zulieferbetriebe wie die deutsche Continental, die unter anderem ein kabelloses Ladesystem für Elektroautos entwickelt hat, mit ihrer hohen Innovationskraft den E-Trend voran. Stark eingebunden sind darüber hinaus auch branchenfremde Unternehmen, allen voran aus der Halbleiterindustrie. Sie alle möchten von dem globalen Wachstumstrend profitieren. Das Center of Automotive Management (CAM) geht davon aus, dass E-Autos im Jahr 2025 bereits auf einen weltweiten Marktanteil von einem Viertel kommen, 2030 sollen es dann 40 Prozent sein. (Autoinstitut.de, 17.09.2018)

Technologisierte Autowelt

Unerlässlich für die Funktionsfähigkeit eines Elektroautos ist der elektrifizierte Antriebsstrang in Verbindung mit der Leistungselektronik. Dabei hat die Leistungselektronik die Aufgabe, den Energiespeicher der Batterie mit den elektrischen Verbrauchern im Fahrzeug zu verbinden. Halbleiter spielen hier eine entscheidende Rolle, denn sie sind gewissermassen die Schaltstellen in jedem elektrischen Netz. Ein Bereich, den unter anderem Infineon mit seinen hocheffizienten Leistungschips abdeckt. Nach Ansicht von UBS CIO WM besitzen die Deutschen eine starke Position sowohl für die Silizium- als auch für die relativ junge Siliziumkarbid-Technologie. Vor allem letztgenanntem Halbleiterwerkstoff fällt eine wichtige Rolle zu, da er kleiner, effizienter und wärmebeständiger ist. (UBS-Research, «Semis: Who's powering Tesla's Model 3?», 15.08.2018) Betrug der Markt für Automobilhalbleiter 2017 «erst» 34.63 Milliarden US-Dollar, soll er sich Schätzungen zufolge bis zum Jahr 2023 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate 17.89% auf 92.96 Milliarden US-Dollar vergrössern. (Mordorintelligence.com, Mai 2018)

Die Zukunft ist autonom

Auf dem Weg zum «Auto der Zukunft» geht die Elektrifizierung Hand in Hand mit der digitalen Vernetzung sowie dem autonomen Fahren. Dazu sind intelligente Fahrzeugplattformen sowie eine hohe Rechenleistungen nötig. Der US-Technologieriese Intel prognostiziert, dass selbststeuernde Autos ein immenses Datenvolumen von voraussichtlich 4 Terabyte pro Tag erzeugen werden. Eine Entwicklung, durch die erneut die Chipindustrie an Bedeutung gewinnen wird. Noch ist der Fortschritt zwar nicht bei der sogenannten «Stufe 5», also dem vollautomatisierten Fahren, angekommen. Nach Schätzungen von Intel wird dies im Jahr 2025 so weit sein. (Intel, 17.09.2018) Doch werden nach Berechnungen von UBS Evidence Lab bereits bei Fahrzeugen der Stufe 2 (teilautomatisiert) Halbleiter im Wert von mehr als 1'500 US-Dollar verbaut. Zum Vergleich: In einem klassischen PKW beläuft sich der Anteil auf circa 400 US-Dollar. (UBS-Research, «Semis: Who's powering Tesla's Model 3?», 15.08.2018) Bereits 2035 könnte sich die globale Produktion nach Angaben des Datenlieferanten Statista auf rund 48 Millionen voll- und teilautomatisierte Fahrzeuge belaufen. (Statista.com, 17.09.2018) Dies zeigt eindrucksvoll die strukturellen Wachstumschancen im Bereich Halbleiter für die Autoindustrie.

Es gibt kein zurück

Dass die Elektromobilität den Praxistest längst bestanden hat, zeigt nicht zuletzt die Bestandsentwicklung der vergangenen Jahre. Zwischen 2012 und 2017 stiegen die weltweiten Zulassungen von rund 200'000 auf 3.2 Millionen Elektroautos. (Statista.com, 17.09.2018) Dem nicht genug, eine Quotenregelung auf dem weltgrössten E-Auto-Markt China könnte den Trend sogar noch verstärken. Das Reich der Mitte schreibt ab 2019 eine bestimmte Anzahl von verkauften Elektroautos vor. Umso mehr geht es für die Unternehmen nun darum, nicht ins Hintertreffen zu geraten. Egal, ob Autozulieferer wie Continental und Valeo oder Chipspezialisten wie Infineon und Intel, die Konzerne haben sich bereits in Stellung gebracht, um am Megatrend E-Auto zu partizipieren.

Ein ausgeklügelter Basket

Auf der Suche nach den potenziellen «Gewinnern von Morgen» ist die Auswahl an Unternehmen gross. Doch noch steht nicht fest, wer tatsächlich das Rennen machen wird. Eine breit diversifizierte Anlagelösung bietet folglich klare Vorteile. Aus diesem Grund wurde auf Basis der Resultate der Primärresearch-Experten des UBS Evidence Lab der Electric Car Beneficiaries Basket konstruiert. Das UBS Evidence Lab zeichnet sich nicht nur durch quantitative Marktforschung und Datenwissenschaft aus. Um wirklich einen tiefgreifenden Einblick in das Thema zu bekommen, hat das Team sogar verschiedene Elektrofahrzeuge in ihre Einzelteile zerlegt. Für die Einzelteile wurde unter anderem analysiert, von welchem Unternehmen sie produziert wurden und welchen Anteil sie am Gesamtwert aller im Fahrzeug verbauten Komponenten ausmachen. Aus diesen Erkenntnissen wurden insgesamt acht internationale Konzerne ausgewählt, die nachhaltig von dem E-Auto-Trend profitieren könnten. Diese wurden als Basketmitglieder selektiert.

Die Produktlösung

Der UBS PERLES auf den Electric Car Beneficiaries Basket bildet die Wertentwicklung des zugrundeliegenden Aktienkorbs nach Abzug der Managementgebühr von 0.50 Prozent p.a. eins zu eins ab. Eventuelle Netto-Dividenden werden in die Basketmitglieder reinvestiert. Die Laufzeit beträgt sieben Jahre und endet am 26. September 2025. Die Emittentin hat allerdings das Recht, die Laufzeit um weitere sieben Jahre zu verlängern.

 

Basket-Startzusammensetzung
 

Name Gewichtung
Continental AG 12.50%
Denso Corp 12.50%
Valeo SA 12.50%
Aptiv PLC 12.50%
Lear Corp 12.50%
Tenneco Inc 12.50%
Infineon Technologies AG 12.50%
Intel Corp 12.50%


 

  • Chancen & Risiken